Pressemitteilungen

Medienmitteilung zum Geschäftsbericht 2015

Erfreuliches Jahresergebnis der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG

Die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG kann über ein erfreuliches Geschäftsjahr berichten. Dank höheren Frequenzen und gesunkenen Treibstoffprei­sen resultiert ein Jahresgewinn, der es erlaubt, die ge­wohnte Dividende von Fr. 100.- auszuschütten.

Frequenzen höher

Nach einem witterungsbedingt mässigen Start in den ersten drei Monaten, stiegen die Frequenzen in den Sommermonaten stark an. Die Bellevue-Baustelle in Zürich bescherte in den Sommermonaten Frequenzen, welche über 8 % höher waren als das Vorjahr.  Insgesamt konnten die Passagen von 3.421 Millionen auf 3.479 Millionen gesteigert werden. Dies entspricht einem Wachstum von 1.7% gegenüber dem 2014. Der Winter 2015/16 starte mild, was zu keinem wetterbedingten Einbruch im letzten Quartal führte.   Der Verkehrser­trag liegt  mit 10,545 Mio. Fr. um 2.5% über dem Vorjahreswert von 10,289 Mio. Fr.

Kosten stabil dank tieferen Treibstoffpreisen

Die Betriebskosten liegen insgesamt knapp unter dem Vorjahr. Zur günstigen Kos­tenentwicklung hat vor allem der tiefere Einkaufspreis des Diesels beigetragen. Ein Kostensprung musste beim Personalaufwand verzeichnet werden. Im Herbst 2015 wurde die neue Pausenregelung erfolgreich eingeführt. Dies führte dazu, dass der Personalbestand um zwei Mitarbeiter erhöht werden musste. Leicht tiefere Unterhaltskosten, wie Werbe- und Sponsoringkosten kompensierten die Kostensteigerung im Verwaltungs- und IT-Aufwand. Das Ergebnis erlaubte die Vorlaufkosten der neuen Fähre direkt abzuschreiben. Es handelt sich dabei um aufgelaufene Aufwendungen von 0.400 Mio. Fr..  Der Betriebs­ertrag erhöhte sich um 8.8% von 0,691  Mio. Fr. auf 0,752 Mio. Fr.

Solides Bilanzbild

Nach Investitionen von 1.329 Mio. Fr.  und Abschreibungen von 1,093 Mio. Fr. erhöhte sich das Anlagevermögen auf 10,470 Mio. Fr. Das Anlage­vermögen repräsen­tiert einen Versicherungswert von 44,546 Mio. Fr. Die verzinslichen Schulden wurden um 0,100 Mio. Fr. auf noch 1,300 Mio. Fr. abgebaut. Dabei wurde die erste Teilzahlung für die neue Fähre bereits bezahlt. Der  Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme reduzierte sich von 51.2% auf immer noch hohe 48.6%.

Dividende von Fr. 100.- beantragt

Der Generalversammlung vom 20. Mai 2016 steht ein Bilanzgewinn von Fr. 721‘262.58 zur Verfügung. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären die traditionelle Dividende von Fr. 100.- pro Aktie zur Ausschüttung vor.

25. April 2016/mz

Geschäftsbericht 2012
Geschäftsbericht 2013
Geschäftsbericht 2014
Geschäftsbericht 2015


Die neue Fähre wird bei der Öswag-Werft  in Linz gebaut

Nachdem der Verwaltungsrat bereits am 9. April 2015 die Wahl getroffen hat, konnte nach positivem Ergebnis der in den Ausschreibungsunterlagen geforderten Machbar­keitsüberprüfung, der Schiffbauvertrag für die neue Fähre mit der Öswag-Werft in 4010 Linz, Österreich, unterzeichnet werden.

Die Öswag-Werft hat im Auswahlverfahren unter Berücksichtigung aller Aspekte im Vergleich mit den anderen Anbietern am besten abgeschlossen. Nebst einem kon­kurrenzfähigen Preis, hat insbesondere die Erfahrung der Öswag in der Sektions­bauweise und im Bau von Schiffen an Drittstandorten zu diesem Entscheid beigetra­gen. Überzeugend waren auch die Referenzen, u.a. über die in den letzten Jahren gelieferten Passagierschiffe „Jean Jacques Rousseau“ auf dem Bielersee oder die „Überlingen“ auf dem Bodensee.

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 10.0 Mio. Franken. In Betrieb genommen wird die neue Fähre im September 2017. Sie ersetzt die im Jahre 1979 gebaute Fähre „Meilen“ und wird deren Namen übernehmen. Ausschlaggebend für die Aus­serbetriebnahme der „Meilen“ gaben nebst dem für die heutigen Fahrzeuggrössen zu engen Fahrdeck, die in den nächsten Jahren anfallenden Unterhaltskosten.

Aufnahme der neuen Fähre

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Zürichsee-Fähre: Der neue Geschäftsführer ist gewählt

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Martin Zemp

An der letzten Sitzung hat der Verwaltungsrat der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG die Nachfolge in der Geschäftsführung mit der Wahl von Herrn Martin Zemp geregelt. Martin Zemp (1967) hat nach der Matura den Praktikerweg gewählt. Nach einigen Jahren Berufserfahrung studierte er an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule in Zürich und schloss 1994 mit dem Diplom als Betriebsökonom HWV ab. Sein theoretisches Wissensfundament ergänzte er einige Jahre später berufsbegleitend mit dem Diplom als eidg. Dipl. Buchhalter/Controller.

Eine erste wichtige berufliche Station nach dem Studium war die Tätigkeit bei der UNIQUE Flughafen Zürich AG. Zuerst als Controller tätig, war er bei seinem Austritt als Projektleiter „International Business Development“  an mehreren Ausland-Entwicklungsprojekten beteiligt. Seit 2003 ist Martin Zemp als Leiter Finanzen, Mitglied der Geschäftsleitung und stellvertretender Direktor bei der BDWM Transport AG und Limmat Bus AG tätig. In dieser Funktion hat er sich auch als Präsident des FöV (Finanzchefvereinigung öffentlicher Verkehr) zur Verfügung gestellt. Nebst einem umfassenden beruflichen Erfahrungsschatz verfügt der neue Geschäftsführer somit auch über vertiefte Kenntnisse im öffentlichen Verkehrswesen.
Aktuell noch im Limmattal wohnhaft, wird er in absehbarer Zeit Wohnsitz am Zürichsee nehmen.

Martin Zemp tritt seine Stelle als Geschäftsführer der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG am 1. Juli 2015 an und wird anschliessend durch den bisherigen Stelleninhaber, Hans Isler, in die neue Funktion eingeführt.

Auskünfte erteilen:
Werner Richi, VR-Präsident, Tf G 044 220 10 01/ Handy 079 605 55 60
Ueli Kübler, VR-Vizepräsident, Tf 044 922 40 40
Martin Zemp, Tf 079 701 33 20


Der FÄHREsPASS wird am 1. Januar 2014 eingeführt

Wie bereits im Herbst angekündigt, werden mit dem Jahreswechsel die bisherigen Knipsabonnements durch Chipkarten abgelöst.

Was seit anfangs November für die Gewerbekunden mit der FLOTTEnKARTE problemlos funktioniert, gilt ab 1. Januar 2014 nu für alle Benutzer der Zürichsee-Fähren: Sie erhalten anstelle der sog. „Knipsabonnements“ eine Chipkarte, ge-nannt FÄHREsPASS. Dieser Ausweis in Kreditkartenformat enthält einen Chip, der mit buchhalterischer Genauigkeit die Nutzung der Karte aufzeichnet. Je nach Kaufbetrag – die Spanne reicht von Fr. 50.- bis Fr. 500.- – wird unter Berücksich-tigung des gewährten Rabattes (im Maximum fast 40%) ein Tarifwert berechnet. Bei einem Kaufbetrag von Fr. 300.- beträgt der Tarifwert beispielsweise Fr. 450.-. Von diesem Wert wird dann bei jeder Fährenüberfahrt durch den Kassier der ent-sprechende Tarifwert abgerechnet. Die Transaktion erfolgt mittels der RFID-Technologie in Sekundenschnelle. Nach jeder Benutzung erhält der Kunde ein Ticket, welches Auskunft gibt über den abgebuchten Wert und den jeweiligen Tarif- und Barrestwert der Karte.

Fast ein Jahr Verzögerung

Nachdem der Start mit dem Inkasso mittels mobiler Datenerfassungsgeräte (MDE) für das Ticketing per 1. Januar 2013 erfolgreich gelang, war ursprünglich vorgesehen, die neue Chipkarten auf den 1. März 2013 einzuführen. Es traten dann aber  technische Probleme mit der in den mobilen Datenerfassungsgeräten enthaltenen Software auf. Nebst Problemen mit der Datensicherheit wiesen ins-besondere die RFID-Funktionen, welche für die kontaktlose Übertragung der Transaktionen sorgen, eine für unsere Anwendung  ungenügende Standfestigkeit aus. Mittels zeitintensiven Tests und Nachbesserungen an der Software konnten diese Mängel Schritt für Schritt behoben werden. Heute ist jener Stand erreicht, der die Einführung dieser doch recht komplexen Anwendung zulässt.

Abonnements bleiben gültig

Die bisherigen Knipsabonnements behalten bis zum „letzten Loch“ ihre Gültigkeit. Der Übergang auf den FÄHREsPASS ist so vorgesehen, indem der Restwert des Knipsabonnements beim Kauf des FÄHREsPASS angerechnet wird. Verzichtet ein Kunde auf den Kauf eines FÄHREsPASS, so kann er den fehlenden Wert bar bezahlen. Ein Knipsabonnement bleibt noch ein bis zwei Monate im Verkauf: Das Personenwagenabonnement mit eingeschränkter Gültigkeit zwischen 9 und 16 Uhr wird aus administrativen Gründen erst per 1. Februar oder 1. März 2014 abgelöst.

Im Web Shop aufladen

Den Kunden wird empfohlen, sich nach dem Kauf des FÄHREsPASS im Web Shop der Fähre zu registrieren. Mit der Registrierung können spätere Aufbuchungen der Karte von zu Hause aus auf einfache Weise gegen Rechnung oder Kreditkartenzahlung erledigt werden. Bei der nächsten Benutzung des FÄHREsPASS wird der so aufgebuchte Wert auf die Karte übertragen. Der Kunde erhält mit dem Ticketausdruck die Quittung für den erfolgreichen Abschluss dieser Operation. Mit der Registrierung kann der Kunde auch jederzeit den Restwert seiner Karte abfragen, oder im Falle eines Verlustes der Karte diese sperren und den Bar-Restwert von der Fähre zurückfordern.

Teilnehmer am Wettbewerb „Ideen sind gefragt“ erhalten den versprochenen FÄHREsPASS mit einem geladenen Wert von Fr. 20.- anfangs Januar 2014 per Post zugestellt. Die Zürichsee-Fähre entschuldigt sich für die Verzögerung und dankt für das gezeigte Verständnis.

Weitere Informationen zum FÄHREsPASS:
Faehrespass_Flyer.pdf


Tariferhöhung per 1. April 2013

Nach fast fünf Jahren muss die Fährengesellschaft aufgrund gestiegener Kosten den Tarif ab April 2013 um 50 Rappen anpassen.

Nach fast fünf Jahren sieht sich die Fährengesellschaft gezwungen, die Tarife anzupassen. Vier Gründe haben dazu geführt: Erstens die Entwicklung der Treibstoffpreise. Mit dem Auslaufen der noch zu günstigen Konditionen abgeschlossenen langfristigen Lieferverträge per anfangs 2013 liegen die aktuellen Treibstoffpreise deutlich über den beiden Vorjahren, was zu erheblichen Mehrkosten führt. Zweitens die sukzessive steigenden – auch präventiven – Unterhaltskosten, welche für die Sicherstellung eines störungsfreien Betriebs nötig sind. Ins Gewicht fallen auch die Zusatzkosten, welche die Nachrüstung der Fähren mit Abgasnachbehandlungsanlagen mit sich bringt. Auch für die Fähren gilt: Der Umweltschutz hat seinen Preis. Drittens hat sich die Zürichsee-Fähre  – wie viele Unternehmungen auch – mit der Sanierung und Neuausrichtung der Pensionskasse zu befassen, was den Personalaufwand mit Sanierungs- und Ausfinanzierungsbeiträgen belastet. Und viertens – wenn auch weniger bedeutend – hat die Fährengesellschaft die letzte Mehrwertsteuererhöhung zu Lasten der Betriebsmarge getragen.

Aufgrund dieser Ausgangslage wird mit Wirkung ab 1. April 2013 der als Eckwert im Tarifsystem geltende Preis für einen

Personenwagen inkl. FahrerIn um 50 Rappen auf Fr. 9.50 erhöht.

Dies entspricht einer Preisanpassung von etwas über 5%. Im Ausmass dieses Aufschlages werden auch die übrigen Tarifpositionen angepasst. Unverändert bleiben die Personen- und Zweiradtarife.